Voller Vorfreude, Spannung und Erwartungen ist das Dienen des neuen Bezirksapostels David Herynes ersehnt worden. Am Mittwoch, den 14.1.2026, besuchte er, begleitet durch Apostel Ralph Wittich die Gemeinde Gera, wozu auch die Nachbargemeinden eingeladen waren. Es war der erser Besuch einer Gemeinde im Apostelbereich Süd der Gebietskirche Nord- und Ostdeutschland.
Als Grundlage für sein Dienen wählte er das Wort Matthäus 28 aus Vers 20.
„Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“
Wie sind wir gekommen als Menschen, als Gemeinde? Aus Verlangen, aus Sehnsucht nach Trost und Stärkung durch das Wort Gottes oder mit dem Wunsch nach Gemeinschaft und der erlebbaren Nähe Gottes? Ihr Kinder, ihr Jugendlichen, ihr Senioren, so sprach er dirkt diese Altersgruppen an, ihr spielt eine wichtige Rolle in der Gemeinde. Ein jeder von euch ist geliebt und wird gebraucht. Unter dem Einfluss des Heiligen Geistes wird uns bewusst, das wir alle ein gemeinsames Ziel haben und uns gegenseitig erfreuen und stärken können.
„Und siehe“, wie im Bibelwort erwähnt, ist ein Wort das auf etwas Wichtiges aufmerksam machen will. Es macht auch deutlich, dass es gut wäre, wenn du jetzt den Augenkontakt suchst. Das geht am besten, wenn du die Versammlung, den Gottesdienst aufsuchst.
„Ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Ein Wort, das tröstet und Sicherheit gibt. Auf das Jahresleitwort „Fürchtet Euch nicht. Glaubet nur“ bezogen, fordert uns auf, sich mit Jesus zu beschäftigen. Der Herr rät uns, eins zu werden. Um die Kirche Christi einen zu können, müssen wir miteinander reden und dem Heiligen Geist genug Raum geben. Beschäftigen wir uns mit unserem Glaubensinhalt, den Glaubensartikeln und unserem Konfirmationsgelübte, der Bibel oder dem Katechismus. Stärken wir gegenseitig unser Vertrauen. Dazu gehört auch, geduldig zu sein. So formulierte der Bezirksapostel wichtige Hinweise für den Alltag und den Umgang miteinander.
Apostel Wittich betonte in seinem Mitdienen, sich auf den Kern des Glaubens zu besinnen, die Frohe Botschaft. Es ist wichtig nicht das Evangelium zu verkomplizieren. Jesus will Gemeinschaft mit uns. So wird unser Glaube eine echte Lebenshilfe. Denn mit größer werdendem Vertrauen schwindet die Furcht.
Die versammelte Gemeinde konnte die Sakramente der Heiligen Versiegelung und des Heiligen Abendmahles erleben. In Ihnen kam das liebevolle Dienen des Bezirksapostels zur Entfaltung. Bei der Ordination einer Diakonin für die Gemeinde Gera, waren alle eingebunden in die Liebe und Fürsorge unseres Bezirksapostel. Eine Segensträgerin wurde der Gemeinde geschenkt, wie er betonte. Sie betet für die Gemeinde. Sie trägt den Segen hin zu Bedürftigen, Suchenden, Kranken usw. Betet auch für sie, war eine Bitte des Bezirksapostels an die Gemeinde.
Den Abschluss des Gottesdienstes bildete das gemeinsam gesungene Lied „Siehe ich mache alles neu“. Dazu lud der Vorsteher der Gemeinde Gera den Bezirksapostel und Apostel ein, inmitten in die Gemeinde zu kommen. Dort danke er dem Apostel für seinen Dienst, seine Stärkung im Glauben und lud Ihn ein, auch nach seiner baldigen Inruhesetzung einmal den Weg nach Gera zu finden. Dem Bezirksapostel wurde ein herzliches Willkommen entgegengebracht und ein Platz inmitten der Gemeinde und im Herzen zugesichert und durch diese Geste sichtbar gemacht.
Nach dem Gottesdienst gab Bezirksapostel Heynes noch seinen Einstand in einem Gesangsquartett. Singen kann er gut, unser Bezirksapostel.
Neuapostolische Kirche