Schau auf das Licht als Quelle des Lebens

Er hat es nicht nur gesagt. Alle spürten die Freude, dass er mit seinen Geschwistern aus Gera zusammen sein kann. Bezirksapostel Rüdiger Krause besuchte die Gemeinde zum ersten Mal.   

Der erste Predigtteil des Bezirksapostels war vom Chorlied „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses“, welches mit einer Querflöte als Oberstimme begleitet wurde, inspiriert. Gottes Stimme als harmonische Oberstimme muss hörbar sein, denn sie sendet ständig Impulse aus. Wir wollen Freude daran haben, gemeinsam mit dieser Oberstimme in den Lobgesang einzustimmen und uns harmonisch anzupassen.

Weiterhin erinnerte der Bezirksapostel an den Gottesdienst am Sonntag, den 3. Advent. Mit hilfreichen Merksätzen war dieser Gottesdienst des Stammapostels sofort ganz nah. Christus, der sich selbst als Kind Gottes sah, stand immer in Verbindung zu seinem Vater, hat ihm vertraut und war gehorsam.

Für den Gottesdienst in Gera verwendete der Bezirksapostel das Bibelwort aus Psalm 36, Vers 10:

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.     

In dunkler Zeit passt es sehr gut zu uns Menschen, ein Licht anzuzünden. Das Licht gehört zum Leben, wie es die Schöpfung bereits beweist. Es ist Basis für eine gute Entwicklung. In seinen Aussagen nahm der Bezirksapostel immer wieder Bezug auf das Leben Jesu und rief dazu auf, das Licht Christi als etwas Göttliches zu erkennen. Dies machten schon die drei Weisen und die Hirten in der Weihnachtsgeschichte so, denn sie liesen sich vom Licht des Sterns führen. Uns gilt zudem die Aufforderung, das Licht im Evangelium - gleich einer Fackel - hinauszutragen und somit Hoffnungsträger zu sein. „Vergesst dabei nicht die Einsamen, auch die in der Nachbarschaft nicht“.  Mit kleinsten Aufmerksamkeiten kann das Licht wirksam sein und Freude bereiten.  

Nach Chorgesang bzw. verschiedenem Instrumentalspiel ergänzten Apostel Rolf Wosnitzka und Bischof Ralph Wittich die Wortverkündigung in diesem Abendgottesdienst.

Bezirksapostel Krause konnte einer Frau das Sakrament der Heiligen Geistestaufe spenden. In der vorausgehenden persönlichen Ansprache betonte er u. a., dass sie eine bewusste Entscheidung für sich getroffen habe. Die Gemeinde könne zur Erhaltung der Freude über diesen Schritt beitragen und ihr in den nicht ausbleibenden Kämpfen des Lebens beistehen.