Ich sehe was, was Jesus sieht

Unter diesem Motto trafen sich die Kinder aus dem Bezirk Gera im Bürgerhaus Reichenbach (Holzland) zu einem gemeinsamen Wochenende.

Um 10 Uhr begrüßte Bezirksältester Standke die Kinder mit ihren Betreuern und nach einer kurzen Einleitung wurden die knapp 40 Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt.

Getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ machten sich die Kinder in Matschhosen und Gummistiefeln auf den Weg.

Nach einer kurzen Wanderung im Wald angekommen, erwarteten die Kinder verschiedene Stationen zu Gleichnissen und Wundern Jesu. So konnten z.B. die Kinder Verletzte versorgen, wobei sie ein echter Sanitäter unterstütze. Eine weitere Station beinhaltete das Ertasten von Buchstaben und das Durchqueren eines Hindernisparcours mit verbundenen Augen. Dabei konnten die Kinder kurzzeitig erleben, was es bedeutet, blind zu sein, und welche Bedeutung die Heilung der Blinden durch Jesus damals für die Betroffenen hatte.

Passend zum Wunder Jesu „Die Speisung der 5000“ gab es zum Mittagessen Brote und Fische in Form von Fischburgern.

Da alle aufgrund des schlechten Wetters bereits ziemlich durchnässt waren, entschied man, den Nachmittag mit den geplanten Stationen im Trockenen zu verbringen. Weitere Aktionen, bei denen die Kinder die Taten Jesu erleben konnten, waren „Der reiche Fischzug“ und „Das Verlorene Schaf“.

Nach Kaffee und Kuchen hatten die Kinder genügend Zeit, sich individuell zu beschäftigen. Sie konnten u.a. kegeln, malen, basteln, den Altarschmuck gestalten oder auch im strömenden Regen Fußball spielen.

Nach dem Abendessen gab es für die Kinder einen gemeinsamen Kinoabend und im Anschluss fielen die meisten erschöpft ins Bett.

Kindergottesdienst

Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen begann um 10 Uhr der Gottesdienst, zu dem auch die Eltern eingeladen waren.

Der Bezirksälteste Standke las aus Markus 4;39: „Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich und es entstand eine große Stille.“

Nach einem Instrumentalstück ging der Bezirksälteste auf das Motto des Wochenendes „Ich sehe was, was Jesus sieht“ ein und auf den passenden Altarschmuck.

Beim Erläutern des Textwortes sagte er, dass die Jünger Angst auf dem Meer hatten, und fragte die Kinder, wovor sie denn Angst haben. Auf die verschiedenen Antworten hin sagte er, dass sie keine Angst zu haben brauchen. Der Herr Jesus liebt sie und ist immer bei ihnen. Er schickt seine Engel, um ihnen zu helfen, denn er kennt ihre Not.

Priester Seidel forderte die Kinder in seiner Predigt auf, doch einmal ganz stille zu sein, um erkennen zu können, wie groß die Macht Jesu war, dass tobende Meer in eine vollkommene Stille zu verwandeln.

In Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl erklärte der Bezirksälteste dessen Entstehung. Er nahm ein Brötchen vom Altarschmuck und brach es. Danach nahm er ein Glas Traubensaft und erklärte die tiefgründige Bedeutung des Abendmahls.

Nach dieser außergewöhnlichen Einleitung des Abendmahls erlebten alle Anwesenden besonders feierliche Augenblicke, musikalisch untermalt durch ein Klavierstück.

Nach dem Mittagessen packten alle ihre Sachen und verabschiedeten sich mit Vorfreude auf das nächste Treffen voneinander.

D.F. / S.H. / S. Sch.